Politik

Heidelberg gemeinsam gestalten

„Alles Gute dieser Welt kommt in die Stadt,
weil die Stadt groß ist“ ... hat Perikles, einer der bedeutendsten Staatsmänner des antiken Athens vor fast genau 2.500 Jahren ausgerufen. Damit er Recht behalten konnte, sind Sie, für ihre Stadt am 7. Juni zur Kommunalwahl gegangen um Einfluss zu nehmen auf die Zusammenstellung unseres Gemeinderates.
Die Liste der Projekte, über die der Gemeinderat zu entscheiden hat, spricht Bände: die endgültige Entscheidung über den Neckarufertunnel und die Uferpromenade, ein neues Kongresshauses , der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs in das Neuenheimer Feld und, wenn es nach uns geht, die Rückkehr der Straßenbahn in die Altstadt. Die Sanierung der Schulen, die wir nicht einschränken oder zurückstellen werden. Der Ausbau der Betreuung von Kindern sowie die Bahnstadt und die Herausforderungen, die sich aus dem Abzug der Amerikaner ergeben. Schwierige Abwägungen sind zu treffen und es wird Aufgabe sein, die verschiedenen Interessen auszugleichen und dafür Sorge zu tragen, dass Großprojekte nicht den Spielraumder Einrichtungen einengen, die wir für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt und Chancengleichheit ihrer Bürgerinnen und Bürger brauchen. Sich der Verantwortung zu stellen und den Herausforderungen nicht auszuweichen, ist für ehrenamtliche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte keine leichte Aufgabe.
Ohne eine starke SPD in der Stadt ist soziale Gerechtigkeit, Toleranz und eine Zukunft für alle nicht erreichbar.

Für ein neues „Wir-Gefühl“

Das Leitbild sozialdemokratischer Stadtpolitik ist die solidarische Stadtgesellschaft. Es geht uns darum, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Lage und Lebensorientierung gemeinsam so zu gestalten, das allen Heidelbergerinnen und Heidelbergern Chancengleichheit bei der Teilhabe am ökonomischen, sozialen und kulturellen Leben geboten wird, kurz um ein neues „Wir-Gefühl“, das davon lebt, dass man füreinander einsteht.
Es verlangt aktives Aufeinander-Zugehen – nicht nur das akzeptieren des anderen.

Bildungsgerechtigkeit – Chancengleichheit ermöglichen
Begabungen fördern, Lernerfolge ermöglichen, Bildungsinstitutionen an den Bedürfnissen der Heranwachsenden entlang zu entwickeln, Teilhabe am Bildungserfolg unabhängig vom sozialen Status und dem Geldbeutel der Eltern zu verwirklichen, ist der Grundstein eines blühenden Gemeinwesens, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger selbstbestimmt und solidarisch entfalten. Unsere vielfältigen Bildungseinrichtungen, angefangen von der Kindertagesstätte, Schulen (alle Zweige), Volkshochschule, Weiterbildungseinrichtungen gilt es zu einer kommunalen Bildungslandschaft zusammenzuführen.
Unser Heidelberger UnterstützungssystemSchule (HüS) ist
ein erster wichtiger Schritt zu dieser Bildungslandschaft. Die Einbeziehung des KiTa-Bereiches wird ein weiterer wichtiger Schritt sein. Das Schulsanierungsprogramm muss konsequent fortgesetzt werden. Das Auseinanderdriften in private und öffentliche Schulen
nach dem Geldbeutel der Eltern lehnen wir ab!

Lebensqualität sichern

Weil wir für eine Stadt des sozialen Ausgleichs stehen ,müssen Ausgrenzungen, Armut und im ins besonderen Kinderarmut bekämpft werden. Spaltungstendenzen in der Gesellschaft treten wir entschieden entgegen. Integrationsangebote in den Arbeitsmarkt und Beratungsstellen sind langfristig zu sichern und entlang dem Bedarf auszustatten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört hier genauso dazu, Stichwort: Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder. Ob im Arbeitsleben oder in der Freizeitgestaltung gilt es Rahmenbedingungen
zu schaffen, die eine Teilhabe ungeachtet von Geschlecht,
sozialem Hintergrund, Alter oder Herkunft ermöglichen. Zur Teilhabe gehört für uns: Wer hier lebt und sich einbringt soll mitentscheiden, unabhängig von seiner Nationalität.

Gute Arbeit – Guter Lohn!

Ein breites Aus-,Weiterbildungs- und Arbeitsplatzangebot zu sichern und auf die Entwicklung neuer Angebote einzuwirken, ist eine Grundbedingung für eine wettbewerbsfähige und leistungsfähige Kommune. Handwerk, Dienstleistungsbranche, produzierendes Gewerbe ebenso wie Arbeitsplätze im universitären Umfeld und der Kliniken brauchen eine funktionierende Infrastruktur und die Kommune Einnahmen, die es ermöglichen nachhaltig zu investieren. Die Stadt als wichtiger Auftraggeber für die ortsansässigen Betriebe, die tarifliche
Löhne zahlen und Ausbildungsplätze bereitstellen.

Wohnraum – aber bezahlbar!

Die städtische Wohnungsgesellschaft und die genossenschaftlichen
Wohnungsbaugesellschaften müssen weiterhin in die Lage versetzt
werden, für untere und mittlere Einkommen bezahlbare und attraktive Wohnungen anzubieten. Eine sichere Wohnungsversorgung
heißt auch in der Bahnstadt erschwinglichen Wohnraum anzubieten. Mit dem Abzug der Amerikaner muss die Stadt alles tun, um das freiwerdende Gelände und den Wohnungsbestand in kommunale Verantwortung zu überführen und behutsam zu entwickeln. Unser Kampf gegen den Verkauf der städtischen Wohnungen auf dem Emmertsgrund war Ausdruck unseres Willens, bezahlbaren Wohnraum für alle Bürger vorzuhalten.

Attraktive Stadtentwicklung – Chancen für alle!

Großprojekte, deren finanzielle Kosten zu Lasten essentieller Einrichtungen der Stadt und ihrem Gemeinwohl gehen, lehnen wir ab. Stadtentwicklung muss sich als Chance für die ganze Kommune
begreifen und nicht einen Stadtteil gegen einen anderen ausspielen.
Wir wollen, dass Lasten nicht einseitig zugewiesen werden.
Unter „Stadt an den Fluss“ verstehen wir mehr als ein Stück Tunnel
in der Kernaltstadt, sondern fordern ein Konzept, das alle Stadtteile
die am Neckar liegen berücksichtigt. Zukunftsfähige Entwicklung
braucht Zeit und ist mit den Erwartungen schneller Gewinnmaximierung privater Investoren nur schwer zu vereinbaren. Die Stadt gehört uns allen und nicht einigen selbsternannten „Auserwählten“, deshalb erwarten wir, dass auch somit dem Eigentum „aller“ umgegangen wird. Darüber hinaus setzen wir uns für ökologische Standards ein und bekennen uns zum Prinzip der Nachhaltigkeit.

Mobilität beginnt im Kopf!

Eine eng bebaute Stadt mit einem mittelalterlichen Kern wird seine
Verkehrsprobleme nur dann lösen, wenn die Erwartungen sich den
Realitäten stellen. Die Straßenbahn ins Neuenheimer Feld steht für
uns ebenso auf der Agenda wie die Erschließung der Altstadt mit
der Schiene. Kein Zentrum einer bundesdeutschen Großstadt ist so
schlecht an den Nahverkehr angeschlossen wie die Altstadt. Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme für alle Verkehrsteilnehmer gekoppelt an eine Optimierungsstrategie der Verkehrswege bringen uns weiter. Wir alle fahren je nach Situation Auto, Fahrrad, nutzen den ÖPNV und sind zu Fuß unterwegs. Die Grabenkämpfe der Vergangenheit machen wir nicht mit.

Kultur ist Lebensmittel!

Kulturförderung ist für uns keine freiwillige Leistung, sondern sie
ist Ausdruck der Vielfalt in dieser Stadt. Sie öffnet Horizonte zu
neuen Ansichten und Einsichten und ist der Klebstoff, der unsere
heterogene Gesellschaft zusammenhalten kann. Kulturschaffende
in dieser Stadt sind genau so vielfältig wie ihre Angebote: Literatur,
Musik, Theater, Oper, Bildende Kunst und Soziokultur. Die Kultur
Der Musik- und Gesangsvereine, der Karnevalsclubs, sind uns aber
genauso wichtig, wie die Szene junger Aktionskünstler, die der freischaffenden Musiker im Bereich Jazz, Pop und Rock, wie die Vertreter des Amateurtheaters und der Kleinkunst und Kabarett. Neben der Förderung und Erhalt der Großinstitutionen fordern wir Projektfördermittel und einmalige Zuschüsse bei besonderem Bedarf.
Im übrigen werden wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass
Heidelberg ein attraktiver Kinostandort bleibt, der beides bietet:
anspruchsvolles Programmkino und kommerziellen Film.
Unser Politikstil – Ehrlich, direkt, kreativ und pragmatisch
Kommunalpolitik ohne Idealismus geht im Ehrenamt nicht.
Wir sind Sozialdemokraten und stehen für die Ziele unserer Partei. Weil aber gerade die Kommunalpolitik tragfähige Lösungen jenseits des Parteibuches einfordert, sind wir offen für Kompromisse auf gleicher Augenhöhe. Wir sind weder Tagträumer, die an den Realitäten scheitern, noch abgebrühte Pragmatiker, die nicht über den Tellerrand schauen. Wir wissen, nicht alles was wünschenswert
ist, ist auch leistbar, aber alles was notwendigist, muss auch
machbar sein, darauf können Sie sich bei uns verlassen.

Liebe Besucherin, lieber Besucher

 Willkommen auf meiner Homepage! Ich bedanke mich für Ihr Interesse an meiner Arbeit als Stadtrat in Heidelberg. Seit 2009 bin ich mit Einsatz und Leidenschaft vor Ort im Pfaffengrund und in Heidelberg unterwegs, um für gute Bedingungen, sozial gerechte und wirtschaftlich vernünftige Politik zu streiten. Mehr erfahren Sie gleich hier! Besuchen Sie mich auch auf meiner Facebookseite Mathias Michalski oder treten Sie mit mir über Email (info@mathias-michalski.de) in Kontakt.

Mit besten Grüßen

Ihr Mathias Michalski

SPD-Stadtrat